Verätzungen am Auge

Augenexpositionen haben bei Unfällen mit chemischen Produkten eine grosse Relevanz, da es sich beim Auge um ein empfindliches Sinnesorgan handelt, das schon bei gering gradigen Expositionen schwere und bleibende Schäden erleidet. Nebst oralen Einnahmen, den Inhalationen und den Hautkontakten stellen sie den vierthäufigsten Expositionsweg bei Vergiftungen/ Giftkontakten beim Menschen dar.

Die Beratungen des schweizerischen toxikologischen Informationszentrums (STIZ)  zu Augenexpositionen betragen lediglich 2% der Expositionen von Menschen mit chemischen Produkten. Es ist möglich, dass sich die Betroffenen im Fall von Unfällen am Auge in erster Linie direkt an Notfallstationen oder Augenärzte wenden und eher selten zuerst eine Beratung durch das STIZ suchen. In einer schweizweiten Zusammenarbeit wurden während zwei Jahren anonymisierte Daten gesammelt, die nun ausgewertet werden. Diese Studie wird gemeinsam vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Universitätsklinik für Augenheilkunde des Inselspitals Bern durchgeführt.
(Nov. 2014)

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an die nachfolgend genannten Kontakte:

Sekretariat Frau Prof. B. Früh
Universitätsklinik für Augenheilkunde
Inselspital
3010 Bern

Telefon 031 632 85 38

oder

beatrice.frueh(at)insel.ch

markus.tschopp(at)windowslive.com

 

 

nach oben