EU-Forschungsprojekt zur Therapie des Keratokonus

Die Augenklinik des Inselspitals hat sich im Verbundprojekt «Neue Ansätze zur Hornhautvernetzung durch ultraviolettes Licht und Femtosekundenlaser in Kombination mit Finite-Elemente-Modellierung (FEM2CXL)» zur Förderung im Rahmen des EU-Förderinstruments EUROSTARS Eureka qualifiziert. Zusätzlich wird das Projekt durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) unterstützt. Die Laufzeit beträgt 3 Jahre.

Beteiligt sind neben der Augenklinik des Inselspitals auch die Optimo Medical AG aus Biel sowie die ROWIAK GmbH und das Laserzentrum Hannover e.V. aus Hannover, Deutschland.

Kurzbeschreibung: Bei Patienten mit Keratokonus ist die Steifigkeit der Hornhaut erniedrigt, was mit einer stetigen Ausdünnung und kegelartigen Vorwölbung der Hornhaut einhergeht. In oben genanntem Forschungsprojekt wird nun versucht das Behandlungsspektrum durch ein Femtosekundenlaser-Crosslinking zu erweitern, was eine deutlich gesteigerte Präzision und einen potentiell grösseren Behandlungseffekt als klassische Verfahren zur Folge hätte.